53. Grimme-Preis 2017

Preisgekrönte Produktionen (nach)schauen

Preisgekrönte Produktion „Der Mond und ich“.
Preisgekrönte Produktion „Der Mond und ich“. Foto: ZDF / Fa. Wolkenlenker

Hier eine Übersicht der ausgezeichneten Produktionen, die in Kürze wiederholt werden oder online verfügbar sind – in einer Mediathek oder auf YouTube.

Kategorie Kinder und Jugend

  • Der Mond und ich
    "Ein feines und beispielhaftes Stück Fernsehen, das aus der Programmlandschaft herausragt", meint die Jury über den Achtminüter „Der Mond und ich“ vom ZDF. Das Stück ist in der Tivi-Mediathek zu sehen.
  • Hier und heute: Nordstadtkinder - Lutwi (WDR)
    „Nordstadtkinder – Lutwi“ aus der Reihe „Hier und heute“ des WDR vermittele den „ambivalenten Alltag eines jungen Menschen“, so die Jury. Dafür gab es einen Preis in der Kategorie Kinder & Jugend. Er ist in der WDR-Mediathek verfügbar.
    Außerdem hat der WDR eine Multimedia-Reportage aus dem Material gemacht: http://reportage.wdr.de/nordstadtkinder#16254.
  • Wishlist (RB/MDR/FUNK)
    Eine App die Wünsche erfüllt? Toll. Doch die Jugendlichen in der Mystery-Serie Wishlist von Funk müssen für jeden erfüllten Wunsch einen hohen Preis bezahlen. Welche dunklen Mächte stecken dahinter? Ein Preisträger der Kategorie Kinder & Jugend. Bei Funk ist alles (nur) im Netz abrufbar.

Kategorie Information & Kultur

  • 45 Min: Protokoll einer Abschiebung
    Eine unaufgeregte Dokumentation, die dicht bei den Protagonisten bleibt und ihr Schicksal begleitet. „45 Min: Protokoll einer Abschiebung“ erklärt viel über Abschiebungen und was es für die Betroffenen bedeutet. Der Film ist noch bis Oktober in der ARD-Mediathek zu sehen.
  • Ashwin Raman
    Ashwin Raman erhielt für seine besondere journalistische Leistung bei den Produktionen „Im Nebel des Krieges – An den Frontlinien zum 'Islamischen Staat'“ vom SWR und „An vorderster Front“, gelaufen beim ZDF einen Grimme-Preis der Kategorie Information & Kultur. „An vorderster Front“ findet sich noch in der ZDF-Mediathek.
  • Ebola – Das Virus überleben
    Filmemacher Carl Gierstorfer und Produzentin Antje Boehmert erhielten einen Grimme-Preis für „Ebola – Das Virus überleben“. Der eindrückliche Dokumentarfilm begleitet Menschen, die die Ebola-Epidemie in Liberia bewältigen müssen. Der Film vom SWR ist am 4. April um 23.40 Uhr auf ARTE zu sehen. 

Kategorie Unterhaltung

  •  Applaus und Raus
    „Oliver Polak, der sich immer wieder als Borderliner des Sperrbezirks an den Geschmacks- und Sagbarkeitsgrenzen herumtreibt, gelingt es mit seiner Sendung 'Applaus und Raus!' das Fernsehgesprächsformat in die Sphären des Interessanten und Unerwarteten zurückzuholen“, so die Jury. Die Folgen lassen sich auf der Pro Sieben Website ansehen.
  • Neo Magazin Royale: #verafake / Einspielerschleife (ZDF/ZDFneo)
    Für die Programmcoups #verafake und die „Einspielerschleife“ erhielten die Macher des "Neo Magazin Royale" einen Grimme-Preis der Kategorie Unterhaltung. Sowohl den Beitrag #verafake https://www.youtube.com/watch?v=mG_Fyc-nyOs als auch die „Einspielerschleife“ https://www.youtube.com/watch?v=Ro6CSNEnBKY gibt es auf YouTube.

Kategorie Fiktion

  • Mitten in Deutschland: NSU
    „Mitten in Deutschland: NSU“ erhält gleich zwei Grimme-Preise in der Kategorie Fiktion: Zum einen Produzentin Gabriela Sperl für das Konzept des Dreiteilers, zum anderen erhält „Die Täter – Heute ist nicht alle Tage“ noch einen separaten Grimme-Preis. Der SWR zeigt alle drei Teile noch einmal: 12.4., 22 Uhr, 13.4., 23.15 Uhr, 14.4., 23.15 Uhr

Besondere Ehrung

  • Senta Berger
    Die gebürtige Wienerin, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Filmjubiläum feiert, „beherrscht in herausragender Weise das leichte wie das ernste Spiel“, heißt es in der Begründung des Preisstifters. Sie biete „eine Genrevielfalt, die ihresgleichen sucht, und das in über 100 deutschsprachigen wie internationalen Serien-, Kino- und Fernsehproduktionen.“ Auf YouTube sind zahlreiche Produktionen mit ihr – in erster Linie in Ausschnitten – verfügbar.